Augenarzt für Waldfischbach: Grauer Star ist Alterserscheinung

Augenarzt behandelt Grauen Star

Der Graue Star ist eine altersbedingte Verschlechterung des Sehvermögens, erklärt Augenarzt für Waldfischbach

WALDFISCHBACH. Der Graue Star ist eine altersbedingte Verschlechterung des Sehvermögens, die häufig ab dem 60. Lebensjahr auftritt. Früher galt die Katarakt, so die medizinische Bezeichnung, als Erkrankung. Inzwischen wertet die Augenmedizin die Beeinträchtigung eher als Begleiterscheinung des natürlichen Alterungsprozesses. Denn Schätzungen zufolge sind über 90% der 65-75-Jährigen betroffen. Die Folgen sind vielfältig und reichen von trüber Sicht und nachlassendem Kontrast bis hin zu Doppelbildern und Problemen beim räumlichen Sehen. All das ist aus gesundheitlicher Sicht kein Grund zur Sorge. Die visuellen Veränderungen können aber im Alltag gefährlich werden, zum Beispiel beim Autofahren. Deshalb sollten sich Patienten aus Waldfischbach mit diesen Symptomen zeitnah von ihrem Augenarzt untersuchen lassen, rät Dr. med. Attila Osvald vom Augenzentrum Südwestpfalz.

Augenarzt für Waldfischbach: Grauer Star ist kein Grund zur Sorge

Wenn mit zunehmendem Alter die Sicht trüber wird und die Umgebung wie hinter einem Schleier erscheint, sind das oft Symptome des Grauen Stars. Ursache ist in den meisten Fällen eine altersbedingte Ablagerung von Stoffwechselprodukten in der Augenlinse. Nur sehr selten ist Grauer Star angeboren. Ob es sich bei der Ursache der Beschwerden tatsächlich um eine Katarakt handelt, zeigt eine sogenannte Spaltlampen-Untersuchung, die der Augenarzt im Augenzentrum Südwestpfalz vornehmen kann. Dabei leuchtet er mit einem spaltförmigen, gebündelten Lichtstrahl in das Auge des Patienten und betrachtet es mithilfe eines Mikroskops. Auf diese Weise lässt sich die Katarakt bereits im Anfangsstadium diagnostizieren. In einem stark fortgeschrittenen Stadium erkennt der Arzt die Eintrübung oft schon mit bloßem Auge.

Gute Nachricht von Augenarzt für Waldfischbach: Grauer Star lässt sich gut behandeln

Der Katarakt lässt sich ausschließlich operativ behandeln. Mit 700.000 bis 800.000 Eingriffen pro Jahr gehört die Katarakt-OP zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland. In rund 80 Prozent der Fälle erfolgt der Eingriff ambulant und dauert zwischen 20 und 30 Minuten. Dabei ersetzt der Augenarzt die natürliche, inzwischen getrübte Linse, durch eine Kunstlinse. Das hat den Vorteil, dass andere Sehprobleme, die vorher bestanden haben, sich bei diesem Eingriff ebenfalls beheben lassen. Typische Beispiele hierfür sind die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) oder die Kurzsichtigkeit (Myopie), die bei vielen Patienten schon seit Jahrzehnten besteht. Dr. med. Michael Butscher vom Augenzentrum Südwestpfalz weist darauf hin, dass ein Grauer Star somit auch eine Chance zu einer generellen Verbesserung des Sehvermögens darstellen kann.